Im Test: F-Secure Home Server Security Teil 3

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In diesem Teil der Testserie zeigen wir die Konfiguration von F-Secure Home Server Security. Wie auch bei anderen Add-Ins ist die Konfiguration über die Einstellunsseite des Windows Home Servers in der Home Server Konsole zu finden, kann jedoch auch direkt über die Tableiste bzw. die Startseite des Add-Ins geöffnet werden. Nach dem Öffnen der Konfigurationseinstellungen über den Punkt F-Secure standen uns fünf Tabreiter zur Verfügung. Mit geöffnet wurde direkt der Allgemein reiter, über welchen die Automatischen Updates ein- und ausgeschaltet und die Benachrichtigungen konfiguriert werden konnten. Was uns hier nicht ganz gefallen hat, ist die Tatsache, dass man hier die Updates ohne Probleme ein- und auschalten kann ohne eine Warnmeldung zu erhalten. Dies wäre an der Stelle sehr sinvoll, denn ein Home Server ohne Antivirenupdates ist ein ausgelieferter Home Server! Die Antivirus Lösung ist immer nur so gut wie ihre Updates. Hier können dann auch noch die Dateien angezeigt werden, die sich gerade in der Quarantäne befinden sowie Benachrichtigungen konfiguriert werden. Passt irgendwie nicht ganz zusammen, oder?

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Diese Meldungen werden dann bei der Netzwerkintegritätsanzeige aufgeführt. In einem späteren Artikel haben wir hierzu noch den ein oder anderen Kommentar.

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Der Diagnose Reiter erscheint direkt interessant, da man hier einen Bericht erstellen kann. Was für einen Bericht haben wir uns gedacht und dann auf die Schaltfläche geklickt! Die darauf folgende Meldung erklärt dann auch, worum es sich bei dem Bericht genau handelt. Der Bericht soll Informationen über das System enthalten, die dem F-Secure Support dann helfen sollen eine bessere Fehleranalyse machen zu können.

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Es hat schon einige Zeit gedauert, bis der Bericht erstellt war. Um genau zu sein knapp 3 Minuten und dann stellt sich natürlich auch direkt die Frage: Was ist in diesem Bericht denn wirklich alles enthalten? Der bisher „Bericht“ genannte Bericht ist eigentlich ein GZ Archiv, welches die Diagnose dann im Ordner Öffentlich ablegt. Auch ein nicht ganz sicherheitsunbedenklicher Vorgang, denn auf den Ordner Öffentlich kann im Grunde, wenn nicht anders konfiguriert jeder benutzer auf dem Home Server zugreifen.

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Das Archiv haben wir dann mit WinRAR geöffnet und ja, was sollen wir sagen, es war eine Menge darin! Sehr viele Informationen, die dem Support da zugehen sollen, doch ob man das wirklich möchte? Das muß aber jeder selbst wissen! 🙂

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Im weiteren Verlauf der Konfiguration kann dann noch bestimmt werden, was bei einem manuellen Scan des Systems passieren soll. Hier können Dateiausnahmen konfiguriert werden und man kann sich entscheiden was mit einem gefundenen Virus passieren soll! Direkt lsöchen, Isolieren usw…

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Der geplante Scan ist neben dem Echtzeitscan natürlich auch noch sinnvoll, da hier eben nicht immer nur die Dateien gescannt werden, die gerade in verwendung sind, sondern alle Dateien auf dem Server. Diese Art des Scanning ist aber in der Standardkonfiguration deaktiviert. Tägliche, wöchentliche und monatliche Scans sind hier zu verschiedenen Zeiten möglich. Bei der Konfiguration sollte man auf jeden Fall bedenken, dass man die Überprüfung nicht gerade während der Backupvorgänge der Clients oder auch des Servers laufen lässt, weil beides Arbeit bzw. Last für den Server bedeutet.

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Und es gibt dann natürlich auch nochmal die Einstellungen für den Echtzeitscan. Auch hier kann vorbestimmt werden ob Dateien direkt gelöscht werden oder zunächst in die Quarantäne verschoben werden. Bevor man Dateien direkt Löschen läßt, immer nochmal nachdenken, denn es gibt ja Viren, die andere Dateien infizieren. Sollten dies eventuell mal wichtige Word Dokumente oder andere Daten sein, werden diese direkt gelöscht! Also unter Tip: Erst einmal alles in die Quarantäne! Dann kann man ja noch selbst schauen was mit den infizierten Dateien passieren soll.

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Auch die Konfiguration der F-Secure Home Sever Security ist einfach gehalten. Eigentlich kann man nichts falsch machen, doch sollte man vorsichtig sein, gerade wenn man konfiguriert, was mit den infizierten dateien passieren soll. Aber das ist bei jedem Antivirus Programm ja das selbe. Schön, dass der F-Secure Support so viele Informationen erhält um eine Fehlerdiagnose so gut wie möglich zu machen, doch würden wir uns hier einen Optionsdialog wünschen, wo der Home Server Besitzer den Grad bzw. die Tiefe der Informationen selbst bestimmen kann. In den Daten steht ja auch der Name der Person, auf welche der Server registriert ist. Aber wie schon weiter oben gesgat ist dies Ansichtssache.

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