We Got Served Q/A Session Teil 1

Wir freuen uns, euch heute, dank Alex‘ toller Übersetzungsarbeit, den 1. übersetzten Teil der Q/A Session von We Got Served präsentieren zu können! Die weiteren Teile reichen wir im Laufe der nächsten Zeit nach!

Viel Spaß beim Lesen:

 

Vor einigen Wochen habe ich die Leser von WeGotServed dazu eingeladen, Fragen einzusenden, die sie an das Windows Home Server Team stellen wollten. Fragen wurden von überall auf der Welt eingesendet und es freut mich zu sagen, dass das Team detaillierte Antworten zurückgeschickt hat, zusammen mit einer Menge Neuigkeiten für die Community, wie z.B.:

· Ein neues Windows Home Server Update im November

· Details bezüglich des Veröffentlichungszyklus des Produkts, zusammen mit Neuigkeiten über Windows Home Server UR1 (Update Rollup 1)

· Diskussion über x64 Support, einem Alpha x64 Connector, und der Neuigkeit, dass Windows XP64 nicht von Windows Home Server unterstützt werden wird.

Todd Headrick, Joel Sider and Charlie Kindelhaben an dem Fragebogen teilgenommen – ihr habt ihre Posts auf dem WHS Blog gelesen und jetzt habt ihr eine Chance ein wenig mehr über ihre Gedanken über die Entwicklung von WHS v1 und die Wünsche für die Zukunft zu erfahren. Sie werden sich mit der ersten Frage kurz vorstellen.

F: Okay, legen wir los, bitte stellt euch und euren Job-Titel kurz vor und erzählt uns etwas über eure Rolle.

Todd: Todd Headrick, Product Planner. Ich bin ein Original – Mitglied des Home Server Teams, das die Marktmöglichkeiten untersucht, geholfen hat die Produkt-Vision zu definieren, und das vom Verbraucher geforderte Features und Funktionen festgestellt hat.

Charlie: Charlie Kindel ist der General Manager für Windows Home Server. Er hat Todd angeheuert und hat ihm gesagt, was zu tun ist.

Joel: Joel Sider ist der Senior Product Manager für Windows Home Server. Ich steuere die Verständigung über das Produkt mit der Presse, den Analysten und der Community.

F: Beschreibe einen typischen Tag in deiner Rolle im Team.

Todd: Es gibt eigentlich keinen typischen Tag. Ich hab eine gewaltige Vielfalt in meinem Tag – aber es gibt immer ein paar Meetings und einen Haufen Emails! Ich bin die Verbindung des Marketings zum Entwickler-Team, das heißt ich arbeite sehr eng mit beiden Teams zusammen. Auf der Entwicklerseite helfe ich Entscheidungen und Pläne über Produktfunktionen und Features zu treffen und wie sie es schaffen können, den Bedürfnissen des Konsumenten am besten zu entsprechen. Auf der Marketingseite helfe ich dem Team zu verstehen, wie wir die Vorteile des Produkts im Web, auf Events, durch PR, etc. am besten vermitteln können. Ich arbeite manchmal mit Partnern und ich kommuniziere und koordiniere auch viel mit anderen Teams innerhalb von Microsoft. Ich stecke auch sehr viel Arbeit in unsere Community Programme und ich bin einer der Hauptposter im Team Blog.

Joel: Wie Todd schon gesagt hat, eine Menge Meetings und Emails! Allgemein versuche ich herauszufinden wann und wie die Verbreitung von Neuigkeiten und Infos über Home Server an die Medien und andere Zuhörer unsere Kunden beeinflusst. Ich bin Teil des Marketing-Teams und übernehme eine Menge der Aufgaben des Pressesprechers in Interviews und Analysten-Briefings. Ich bin verantwortlich für die Verbreitung unserer öffentlichen Ankündigungen und der PR Aktivitäten auf Veranstaltungen – das heißt sehr viel Koordination mit den Produkt und Marketing Teams, sowie unseren Partnern, Kunden und anderen Teams bei MSFT.

Charlie: Für das Release von V1 war ich damit beschäftigt mit dem Entwickler Team das Produkt zu entwickeln. Wir hatten tägliche (manchmal auch mehr) „ship-room“ Meetings die ich fast nie verpasst habe. Ich habe das tägliche Build installiert und gleich auf einer der vier oder fünf WHS Maschinen die ich in meinem Büro habe, getestet. Das hat dazu geführt, dass ich viele Bugs eingereicht habe, die wiederum dazu geführt haben den Entwickler und Tester zu helfen, das Problem zu reproduzieren und zu beheben. Ich habe viel Zeit damit verbracht mich mit der Community von WHS Testern zu engagieren um sicher zu sein dass das Team die Wünsche der Community kennt. Ich hab mich regelmäßig mit Feature Teams wegen Designs und Problemen besprochen. Und ich hab einige Zeit damit verbracht, unserem Marketing Team zu helfen unsere Marktstrategien und Pläne zusammenzustellen.

Momentan verbringe ich die meiste Zeit damit das Team von einem „liefere V1 koste es was es wolle“ Aufwand in ein zukunftsfähiges langfristiges Produktteam überzuführen. Das beinhaltet natürlich sich Gedanken über unsere Strategie, Vision und Realisierungspläne zu machen. Ich habe einige Zeit mit anderen Microsoft Teams damit verbracht, Pläne zur Zusammenarbeit für die Zukunft zusammenzustellen. Wir haben nun unsere ersten „zahlenden Kunden“ für das Produkt und ich versuche dem Team zu helfen indem ich z.B. meine Ohren aufsperre und auf Feedback horche. Manchmal juckt es mich auch einen Post in den Team Blog zu machen…

F: Was ist deine Vision für WHS – wo würdest du WHS in der Zukunft gerne sehen (z.B. wie Bill Gates sagte, er würde gerne ein Media Center in jedem Wohnzimmer sehen). Tony Sutton, Norfolk, UK

Todd: Aus unserem internen Windows Home Server Vision Dokument:

Windows Home Server wird die Kategorie der Home Server bestimmen und wird mit den hochspezialisierten End-to-End Lösungen einen signifikanten Vorteil für die Endverbraucher-Haushalte mit sich bringen während es zugleich eine tolle Plattform für Drittanbieter darstellt.

Windows Home Server wird OEMs und System Buildern helfen, ein hochintegriertes Hardware & Softwareprodukt zu liefern, dass Out-of-the-Box Lösungen für Verbraucher bietet, indem es einen dezidierten, immer verfügbaren Knoten im Heimnetzwerk darstellt. Das Windows Home Server Business wird durch die Erweiterung der Regionen, Vertriebswege und Marktsegmente wachsen, genauso wie neue Funktionen in dem Produkt. Die Windows Home Server – Plattform ermöglicht es Microsoft und Drittanbietern ein Ökosystem an Software, Hardware und Diensten zu entwickeln, die von dem Vorteil und der dazugehörenden Einfachheit und Stärke eines Server-basierten Heimnetzwerkes profitieren.

F: Welcher Markt (geograpisch) glaubst du, hat das größte Potenzial für Windows Home Server und warum? Christoph Dommermuth, Kiel, Deutschland

Todd: Der Zielmarkt für eine Home Server Lösung sind Haushalte mit einem Breitband-Anschluss und mehr als einem PC. Der Prozentsatz an Breitbandanschlüssen wächst weltweit, bei mehr als 220 Millionen Haushalten mit einem Breitbandanschluss und über 60 Millionen Haushalten mit zwei oder mehr PCs und einem Breitbandanschluss. Die Top-3 Länder sind die USA, Japan und Deutschland, aber andere Länder sind nicht weit dahinter, einschließlich Korea, China, United Kingdom, Frankreich, die Niederlande, Italien, Australien, Brasilien, etc. Sicherlich hat der US Markt ein großes Potenzial wegen seiner Größe und generellem Begeisterung für Computer und Verbraucherelektronik, aber wir haben eine große Begeisterung weltweit für das Produkt gesehen, wobei mehr als der Hälfte der Beta-Teilnehmer außerhalb der USA kommen. Personen aus mehr als 110 verschiedenen Ländern haben sich für die Windows Home Server Beta registriert.

F: Was ist deine Perspektive bezüglich der neuen Community die sich um WHS gebildet hat? Hat es da einige Überraschungen für dich gegeben?

Todd: Die generelle Begeisterung rund um Windows Home Server hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir hatten nicht erwartet die Reaktion die wir erhalten haben so früh zu bekommen. Ich denke der Trubel und das Engagement – jeweils innerhalb unserer Programme als was außerhalb passiert ist (wie z.B. We Got Served!) – deuten darauf hin, dass es ein Bedürfnis und den Wunsch für ein Produkt wie Windows Home Server gibt. Etwas, wofür wir gehofft hatten, aber nicht geglaubt haben, dass es passieren würde, war das Teamwork mit Community. Wir hatten eine frühe Entscheidung getroffen, dass wir sehr offen mit unserer Entwicklung umgehen und als Dank dafür war die Community ein echter Partner während der Zeit der Entwicklung und des Testprozesses.

F: Wie schwer war es, WHS zu entwickeln? Von außen sieht es so aus als ob euer Ziel, der Benutzer, immer klar war und ihr den Funktionsumfang recht schnell zusammengestellt hattet, aber es gibt einige große Software-Innovationen (wie z.B. Drive Extender) die eine Menge Arbeit gewesen sein mussten (sonst hätten wir sie sich in anderen OS Releases gesehen, oder?) Was waren die Hauptziele während des Entwicklungsprozesses?

Todd: Wir haben ein verblüffendes Team und ja, im Großen und Ganzen haben wir das geschafft was auf unserem Zeitplan vorgesehen war. Natürlich gab es eine Menge Arbeit und „leidenschaftliche Debatten“ darüber, was die Ziele und den Funktionsumfang betrifft, bevor die Software auf der CES öffentlich vorgestellt wurde. Die Entwicklung vor der CES war notwendig, auch wenn sie nicht so direkt und geradlinig war wie die Entwicklung nach der CES.

Windows Home Server wurde von der Windows Server Solutions Group entwickelt, und in diesem Zusammenhang ist es ein Produkt, das explizit dafür designed wurde, den Anforderungen eines speziellen Verbrauchersegments zu entsprechen. Dieser Schwerpunkt machte es für uns einfacher, einige Design-Entscheidungen zu treffen, weil wir wussten, dass wir nicht tausende Benutzer oder tausende PCs unterstützen müssen. Die Drive Extender Technologie wurde entwickelt und nahtlos eingebunden von einem Team vom Microsoft’s Advanced Technology Lab und dem Windows Home Server Storage Team. Es war eine Menge Arbeit, aber durch die vorhersehbare Einsatzumgebung der Windows Home Server Lösung waren einige Design-Entscheidungen einfacher, weil wir die Drive Extender Technologie in eine „headless“ Home Server Lösung eingebunden haben.

F: Die CES im Januar war ein entscheidender Augenblick um der Welt etwas über Windows Home Server zu sagen. Während der Show habt ihr einige Referenzdesigns von OEMs – den Hockey Puck und die Hardware von HP – hergezeigt, die besonders ins Auge stachen. Wie viel von der Entwicklung habt ihr gemeinsam mit Partnern wie HP vor und nach der CES gemacht?

Todd: Wir haben Glück, dass wir Partner wie HP haben, die unsere Vision schon früh geteilt haben und gespannt darauf waren mit uns an der Entwicklung einer kompletten, Hardware-Software Läsung zu arbeiten. Einleuchtenderweise gab es eine Menge Koordination und gemeinsamer Arbeit mit HP vor der CES. Seitdem haben wir eng mit unseren Hardware-Partnern zusammengearbeitet und wir haben das Windows Home Server Logo Programm entworfen, welches spezifiziert, was OEMs mit ihren Geräten liefern müssen, z.B. Headless-Funktionalität, kein CD oder DVD Laufwerk, externe USB Ports, Statusleds, etc. Es ist aufregend zu sehen, wie neue Lösungen bei Firmen wie Medion, Fujitsu-Siemens und anderen Hardware-Partnern entstehen.

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