Crashkurs: Windows Home Server

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Bedingt durch den Umzug des Blogs auf unseren neuen Server haben wir auch ein neues Web Traffic Analyse Programm mit aufgesetzt, damit wir sehen können, wie Besucher auf unsere Webseiten kommen bzw. welche Suchbegriffe sie dazu genutzt haben. Dabei ist aufgefallen, dass die meisten Besucher nicht speziell nach HowTos oder Problemen geuscht haben, sondern Worte wie: Windows Home Server, Was ist ein Windows Home Server oder auch: Welche Hardware für Windows Home Server und Weiteres genutzt haben, was darauf schließen läßt, dass es Neuinteressierte sind. Angetrieben dadurch möchten wir diesen Besuchern einen Crashkurs zum Windows Home Server bieten. Dieser Kurs soll den Interessierten einen kompletten Überblick geben, wenn auch nicht im Detail, aber zumindest schon mal mehr Appetit auf den Windows Home Server geben.

Wer nach einem Windows Home Server im Internet sucht, der muss entweder aus Zufall davon gehört haben und möchte mehr darüber wissen, oder hat sich schon mit dem Nutzen auseinander gesetzt und braucht daher weitere Informationen. Wozu ist ein Windows Home Server nun gut? Wozu soll man extra Geld ausgeben, wenn man auch alles mit freien Softwareprodukten abbilden kann? Unsere Antwort darauf ist: Windows Home Server ist einfach einzurichten, zu bedienen und zu warten. Gedanken über die Anschaffung eines Home Servers sollten sich jene Leute machen, die zu Hause mehrere Computer haben, mit Fotos, Videos oder Musik arbeiten, oder einfach von überall Zugriff auf Ihre Daten haben möchten. Im ersten Schritt sollte man sich entscheiden zwischen einer Hardware, die im Paket mit dem Windows Home Server Betriebssystem kommt oder der Möglichkeit alle Komponenten des Servers selbst zusammen zustellen und zu bauen. Das fertige System empfiehlt sich für den unerfahrenen Anwender, der schnell ein lauffähiges System haben möchte und nicht interessiert an Basteleien ist. Die zweite Variante ist sinnvoller für begeisterte Technikfreaks, die sich schon mit Computern auskennen und die Möglichkeit auf spätere Erweiterungen haben möchten. Das soll nicht heissen, dass eine fertige Hardware nicht erweiterbar ist, doch wer heute schon an TV Karten oder sonstige dieser Komponenten denkt, der sollte sofort den zweiten Weg gehen. Aufgepasst werden muss bei der Hardware, denn hier gibt es gewisse Mindestanforderungen. Der Windows Home Server, wie wir ihn heute kennen basiert auf dem Windows Server 2003 Betriebssystem und benötigt daher auch Treiber für dieses. Zum Teil laufen auch Treiber von Windows XP oder Vista, doch hier ist immer vorsicht geboten. Auf jeden Fall müssen folgende Anforderungen erfüllt werden:

  • Mindestens 1 GHz Prozessor (Pentium 4 oder Athlon 64 minimum)
  • 512 MB RAM Arbeitsspeicher (Auf jeden Fall 2 GB nehmen!)
  • Min. 70 GB Festplatte ( 2 x 300 GB sind realistisch)
  • Netzwerkkarte

Wer sich eher für ein fertiges System interessiert, der kann sich in unserer Hardwareübersicht einen guten Überblick über die Verfügbaren Modelle machen.

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