Wie könnte ein Eigenbau-Home Server für Vail aussehen?

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Nach dem Wegfall des Drive Extender mache ich mir nun schon seit einigen Tagen Gedanken über eine mögliche Konfiguration für einen neuen Home Server. Sicherlich werden die Hardwarehersteller mit einem Gerät kommen (Zumindest die, die noch übrig sind), doch ich denke, dass ein Eigenbau eventuell sogar günstiger ist und meinen Vorstellungen mehr entsprechen wird.

Es ist ganz schön schwierig, ein passendes Mainboard zu finden, dass wirklich alle meiner Anforderungen abdeckt. Jedoch habe ich nach einigem Suchen ein Modell entdeckt, dass meinen Vorstellungen sehr nah kommt.

 

Aber zunächst vielleicht erst einmal was ich möchte!

 

  • Der Server soll wenig Strom verbrauchen (Betrifft Festplatten, aber auch CPU)
  • Für die schnelle Netzwerkverbindung soll Gigabit möglich sein
  • Hardware RAID als Ersatz für den Drive Extender (Wenn man es Ersatz nennen kann)
  • Persönlich hätte ich gerne eine Intel Atom CPU

Ich bin auf den Hersteller Zotac gestoßen, der mir aber erst einmal nichts gesagt hat. Er bietet ein Modell mit der Bezeichnung Zotac IonTX-F-E an.

 

Laut Hersteller hat/kann das Board:

 

Integrierte Atom 330 1.6 GHz Dual Core CPU (Laut Intel ist dies 64-Bit, also für Vail geeignet)

 

  • Bis zu 4 GB RAM
  • 3 x SATA 3.0 Ports
  • 1 x eSATA 3.0 Port
  • SATA RAID 0, 1, 0 + 1
  • 10 x USB Port
  • VGA
  • Gigabit Ethernet

Hört sich zunächst einmal nicht schlecht an und soll auch Windows 7 zertifiziert sein. Ich gehe davon aus, dass die verbauten Komponenten dann auch vom Windows Server 2008 R2 erkannt werden sollten, der ja die Basis für Vail ist.

 

Aber nun fängt das Nachdenken erst richtig an! Ich würde einen RAID 0 + 1 Verbund nutzen wollen, bei dem aber mindestens 4 Festplatten benötigt werden, da zwei Festplatten parallel arbeiten und von zwei anderen Platten gespiegelt werden. Diese 4 Festplatten passen aber nicht in das Gehäuse und vom Motherboard her gibt es nur 3 interne SATA Anschlüsse, also müsste man eine Platte extern anschließen. Ein anderer RAID Level scheidet aber aus, weil ich ja wirklich eine Datensicherheit haben möchte. Bedeutet nun wohl, dass ich mich auf die Suche nach einem anderen Board mache, dass mehr Anschlüsse hat. Sicherlich werde ich dann aber kein Mini-Board bekommen….

 

Ihr sehr worauf ich hinaus will? Es wird nun ziemlich schwierig eine passende Hardware zu finden, die wirklich alles macht, was ich möchte und dabei noch stromsparend ist.

 

Was denkt Ihr darüber? Welche Hardware sollte man nehmen? Habt Ihr Euch schon Gedanken gemacht?

 

Das Produktblatt des Herstellers zu diesem Mainboard findet Ihr hier: Zotac

Über den Autor

  • Ich plane meinen whs1 weiterhin für storage/backup einzusetzen, und warscheinlich einen win7 client virtuell auf dem gleichen system zu haben, um dadrauf win7/win2008r2 only stuff laufen zu lassen. (zune software für always-wlan-sync von meinem winphone7, media center für recording, etc)

    • Stkr

      Nach den ganzen Vor- und Nachteil-Gegenüberstellungen über Hardware-RAIDs finde ich kommt hier in der Diskussion das Thema „Dynamische Datenträger“ und Software-RAID zu kurz.
      Warum nicht über diesen Weg die Daten-Platten spiegeln? Geht völlig unabhängig von Herstellern, Alter und Größe der HDD.
      Einzigster Nachteil ist die leicht höhere Belastung des Systems, da die CPU das Spiegeln übernehmen muss. Aber selbst für Enterprise-Umgebungen war dies vor nicht allzulanger Zeit ein probates Mittel um zwischen unterschiedlichen Festplatten- Backends die Daten zu spiegeln (siehe z.B. Veritas Storage Foundation for Windows)

      • Ist durchaus okay als Konzept, aber ersetzt natürlich nicht die Flexibilität von DE. Dann wiederum, nichts ausser was anderes was DE-gleich ist kommt da dran.

        Dynamische Datenträger ersetzen eins zu eins das DE, solang keine Duplikation angesagt ist. und da kommt das Problem: bei DE ists ein click, und es funktioniert egal wieviel Daten, egal wieviele und was für Platten. Das können dynamische Datenträger nicht bieten. Die Duplikation ist wieder Platten-fixiert. Ist also sogar glaub nicht kompatibel mit dem dynamischen Datenträger (weil da ja nicht gehandhabt wird, was auf welcher physischer Platte gespeichert wird).

      • rille

        Genau meine Meinung. Ein Software-RAID ist hardwareunabhängig und belastet die CPU genauso viel wie die auf den Mainboards integrierten Pseudo-Hardware-RAIDs. Ein richtiger Hardware-RAID-Controller, der die CPU auch entlastet, kostet nämlich auch richtig Geld. Und wieso soll ich da unnütz Geld ausgeben, wenn die CPU das auch erledigen kann und sowieso meist nichts anderes zu tun hat?

        Wieso schreiben hier einige, ein RAID ersetzt den Drive Extender nicht? Der Drive Extender hat auch nur den Ausfall der Festplatten abgesichert, ein Backup ersetzt er auch nicht wirklich. Allerdings ist ein RAID etwas schwieriger zu verwalten.
        Ein Atom und miniITX ist IMHO auch keine tolle Idee. Lieber ein normales µATX-Board mit einem preiswerten Athlon. Preiswerter und wesentlich schneller als ein ATom und vor allem auch viel besser aufrüstbar, da man meist schon 6 SATA-Anschlüsse hat und auch problemlos Steckkarten nachrüsten kann. Gehäuse für µATX und ausreichend Festplatten sind auch preiswert und in genügend Auswahl verfügbar.

  • falls whs1 bei ner zukünftigen winversion nicht mehr backups machen kann verwend ich dafür crashplan. ich setze es auch jetz ein, um inter-whs backups zu machen (für offsite backup bei freunden/familie)

  • Anonymous

    Ist das Folgende vielleicht ein Ersatz für Drive Extender:

    MirrorFolder is a real-time mirroring and synchronization software to backup files from your local computer drive to another local/removable/network drive.

    MirrorFolder is a real-time mirroring and synchronization software to backup files from your local computer drive to another local/removable/network drive.

    You can setup mirrors for your important folders, or even an entire drive, to another local/removable/network drive in either automatic synchronization or real-time mirroring mode. Once you setup mirror(s) for a folder, mirroring/synchronization will be done silently in the background without requiring any further effort or attention from you. You may also optionally archive older versions of mirror files inside a series of zip files in a third location periodically.

    Some common uses of MirrorFolder are:

    Mirroring on local hard disk – MirrorFolder is ideal for real-time mirroring on a separate local hard disk. In this mode, files in the mirror folder will remain identical with their source at any point of time. In case the source disk fails, you will have all of your files on the mirror folder/disk for immediate use. You may also use auto-synchronization mode of mirroring on local hard disk and choose to move older versions of files in the mirror folder to recycle bin duringsynchronization.

    Backup on removable drive – MirrorFolder can be used for automatic backup of your important working folders on removable drive like USB flash drive, removable hard disk, etc., preferably in automatic synchronization mode. You may also enable archive option to store older versions of files in a series of ZIP files into a third location.

    Mirroring entire system drive – MirrorFolder can be used to mirror entire Windows drive on another internal hard disk drive in real-time mirroring (RAID-1 type) mode. In case the source drive fails, you can use mirror drive to boot Windows without any lose of data/files. Note that MirrorFolder does not support mirroring entire system drive on external removable and network drives at present.

    Synchronization between laptop and desktop computers – You can use MirrorFolder to synchronize files between your laptop and desktop computers using bi-directional automatic synchronization mode.

    Synchronization between home and office computers through a USB flash drive – You can use MirrorFolder to synchronize important folders between your home and office computers using bi-directional automatic synchronization mode through a USB flash drive.

    Workstations to server mirroring – In a networked environment, MirrorFolder can be installed on each workstation computer to mirror important folders on them to one or more servers on the network. Once mirrors are created, MirrorFolder will keep mirrors on the server synchronized with the source folders on each computer on the network without requiring any further effort from individual users. That means, the server(s) will always contain an up-to-date copy of all relevant files of each workstation computer and individual users will no longer have to spend any time backing up his/her computer periodically.

    Server to server mirroring – MirrorFolder can be used for mirroring of files/folders from server to server on local network. Since this software runs under system account for both real-time and auto-synchronization mode of mirroring, it can mirror any files irrespective of its access right and who is currently interactively logged on the system. However, you must provide a user name and password to access the the remote server and mirror on it.

    Vgl. http://www.techsoftpl.com/

  • Peter

    1. Ich hab vor einem halben Jahr dieses Projekt in Angriff genommen und mir dann das Point of View MB-D510-MATX Board mit einem Atom D510 (64bit fähig) gekauft. Der hat zwar nur zwei SATA Ports aber zwei PCI Steckplätze auf denen ich zwei Sata Controller drauf habe. So hab ich momentan sieben Platten angeschlossen.
    2. Von einem Hardware RAID würde ich eher abraten. Ich hab nach den ersten schlechten Erfahrungen die ich mit dem HomeServer hatte, auf eine „normales“ System zurück gewechselt. auf ein Share macht jeder PC seine Backups (ab Vista echt brauchbar) und die Dinge die ich doppelt haben will (wie bei HomeServer) die werden nachts mit robocopy (oder was ähnlichem) auf ein Mirror Laufwerk geschoben. Stirbt eine Disk hab ich maximal einen Tag verloren (für zu Hause akzeptabel) und hab das ganze Puff mit RAID nicht

  • mmi

    Ich habe mich an Standardhardware gehalten (berufsbedingt):

    HP Proliant ML110 G6: G6950 2,8 GHz CPU; 2GB Ram; 4x 1TB WD Green über AHCI; 1x 1TB Freecom über USB (Backup); 1x Gigabit LAN

    Mittlere Leistungsaufnahme 47 Watt, Standby 4 Watt (wegen iLO). Gemessen über 1 Monat mit normaler Nutzung.

    Mit dieser Konfiguration bin ich sehr zufrieden, geringe Anschaffungskosten, niedrige Betriebskosten, erweiterbar und RAID für WHS2 ist auch drin.

    • asc29

      Eine solche Lösung würde ich auch jedem empfehlen – zumindest wenn er/ sie nicht auf jeden Cent/ Euro achten muss.
      Ein Eigenbau mag zwar im Zweifel einige Euros biller sein – in jedem Fall ist der Eigenbau aber deutlich zeitintensiver. Auch kann man regelmäßig keine (Vor-Ort-)-Servicepakete für den Eigenbau bekommen.

      Neben den genannten HP Proliant kann man sich aber auch alle anderen Entry-Level Business Server ansehen – z.B. von Fujitsu, Lenovo, Dell oder eben wie der genannte Server von HP.

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       Hallo, Ich habe heute so einen Proliant G6 bekommen und bekomme unter WHS2011 kein Standby hin? Du hattest in deinem Bericht von vor einem Jahr von Standby Verbrauch gesprochen. Welches OS hast du drauf und denn es WHS2011 ist, wie hast du das Standby hinbekommen? Gruß

  • ing.wolf

    Hi,

    ich habe mit einem fast identischen Board von Zotac meinen Home Server aufgebaut. Läuft super. Ich bin total begeistert. Mein damaliger Forenbeitrag könnte also interessant sein.

    http://forum.home-server-blog.de/viewtopic.php?f=10&t=7289

    Ich habe übrigens den e-Sata port einfach wieder nach innen geschleift und eine interne Platte dran gehängt. Funktioniert pronlemlos. Ob das Raidtauglich ist, müßte man ausprobieren.

  • Markus

    Diesen Beitrag finde ich SEHR interessant. Ich hoffe es werden weitere in dieser Reihe folgen. Wenn ein (bezahlbarer) Konfigurationsvorschlag zum Zeitpunkt der Markteinführung zur Verfügung stehen würde (und dann tatsächlich keine entsprechende fertige Hardware als Bundle angeboten wird) könnte ich mir durchaus vorstellen so ein Gerät selbst zu bauen!

    Mein persönliches Problem: Das Gehäuse müsste sehr kompakt sein!

    • ing.wolf

      Das Gehäuse von AOpen ist sehr kompakt. Die Grundfläche ist nur etwas grßer als ein Mini-ITX Board und da es „stackable“ ist hängt die Höhe von der Zahl der Festplatten ab.

  • Reader

    Bevor ich wieder mit Server/RAID anfange, dann lass ich meinen WHS1 bis ultimo laufen.
    Dann hätte ich gleich bei professionelleren Lösungen bleiben können.
    So ist das neue System ein Showstopper für mich.

  • Hape

    Ich habe mir schon vor einiger Zeit das Zotac NM10-DTX WiFi geholt. Es hat einen J-Micron-Hardware-RAID-Controller an Board, der vier interne und eine externe SATA-Platte verwalten kann. Man stellt im BIOS den Raid-Modus ein und fürs Betriebssystem erscheinen die Platten wie eine. Außerdem gibts noch zwei „normale“ SATA-Ports vom Intel-Chipsatz für die Systemplatte und das CD-ROM. Das Ganze ist lüfterlos mit Atom 510 (Dual-Core mit Hyperthreading und 64-Bit) Onboard-Grafik im PROZESSOR (nicht mehr im Chipsatz wie bei älteren Atoms), WLN-N (wer’s braucht) für damals 122 €. PCIe ist onboard, kein PCI, kein PATA. – Der DTX-Formfaktor ist für mein Gehäuse auch kein Problem, da in meinem Chenbro ES34069 gerade noch genug Platz ist. Für mich damals die ideale Lösung auch mit dem Drive-Extender, da man die Platten an dem J-Micron-Controller auch einzeln ansprechen kann. Jetzt würde ich vom optionalen Hardware-Raid profitieren, wenn, ja wenn ich nicht vier 1,5 TB Samsung Green-Platten gekauft hätte, die sich leider beim Initialisieren ziemlich Zeit lassen, so daß der Controller meint, es wären keine Platten angeschlossen!!! Tja, es gibt halt immer einen Haken… Vielleicht schaffe ich es, noch im Bios was zu verstellen, aber bis dahin ist diee Kombination für mich nicht praktikabel, weil ich die Platten jetzt auch nicht wieder austauschen will…
    Wer also das Board nutzen will, sollte vielleicht lieber andere Platten kaufen – ansonsten aber meine Empfehlung für das Zotac NM10-DTX! (Ich habe es erst mal eingemottet und lebe mit WHS 1, Intel-Atom 330-Board und Promise SATA 300 TX-Controller-Karte (kein Raid, nur vier zusätzliche SATA-Ports über PCI) noch ganz gut.)
    Ich überlege aber, wenn ich einmal umsteige, nicht auf WHS 2, sondern Richtung Linux zu gehen, da es bei Linux mittlerweile viel interessantere Lösungen gibt als das olle RAID. (Stichwort Amahi)
    Erlaubt mir noch eine Bemerkung zu DE: Es ist schon traurig, daß Windows es nicht schafft, wenn schon nicht den Drive-Extender zu modernisieren, dann wenigstens mal nach 10 Jahren ein neues Filesystem einzuführen, das diese Probleme ebenfalls leicht lösen könnte. Bei Linus tut sich da sehr viel mit ZFS (eigentlich Solaris, wird aber portiert), Btrfs und anderen. Selbst den semantischen Desktop nehmen sie in Angriff! (mit Nepomuk). WinFS war genauso eine Totgeburt wie DE 2 – Windows ist echt ein Dinosaurier…

  • Joit

    mit dem WHS2 würde ich es wahrscheinlich so machen, wie ich es vor WHS1 gemacht habe: Unregelmässige Backups auf externe Festplatten. Wie bescheuert…

  • Silentium

    “ * Der Server soll wenig Strom verbrauchen (Betrifft Festplatten, aber auch CPU)
    * Für die schnelle Netzwerkverbindung soll Gigabit möglich sein
    * Hardware RAID als Ersatz für den Drive Extender (Wenn man es Ersatz nennen kann)
    * Persönlich hätte ich gerne eine Intel Atom CPU“

    Mmmm…..HP ProLiant N36L?
    http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/sm/WF06b/15351-15351-4237916-4237917-4237917-4248009-4248034.html

  • Lego_Techniker

    ich nutze für die beta momentan ein 780g AMD motherboard + 4850e mit 4*2TB Platten. Raid wäre für mich also ein Vorteil hätte 2TB mehr Platz.
    Die standart PC componenten haben nen etwas höhere Stromverbrauch. Dafür wird der Rechner aber gleichzeitig als Mediacenter mit MediaPortal genutzt. Hoffe nur die TV-karte die jetzt bald ankommen soll läuft auch unter server2008. MP an sich funktioniert jetzt nach ein wenig rumgezicke.

    • Joit

      welche TV Karte ist das?
      ich hab MP auch aufm WHS laufen…

      • Lego_Techniker

        TV-Karte ist leider noch nicht da. Soll eine terratec Cinergy werden (weil ich die günstig bekommen hab). wenns ich mehr darüber weis ob und wie das geht melde ich mich

        • Lego_Techniker

          karte funktioniert nach installieren der BDA-Komponenten und manuellem installieren der treiber (Grafikkarte, TV-Karte, Audio) soweit. Die Fernbedienung von terratec ist nich ans laufen zu bekommen. nach 2 tastendrücken stürzt das Programm ab. Dies lässt sich auch mir den im Internet kursierenden Tricks nicht lösen. Mit einer anderen fernbedienung lässt sich MediPortal jetzt aber super benutzen.
          Einige Probleme muss ich aber noch lösen. Sobald man sich per remotedesktop anmeldet wird man local abgemeldet. Soweit nicht schlimm. Aber nach dem abmelden braucht man eine Tastatur um sich wieder anzumelden. Das muss ich noch irgendwie automatisieren. Oder können irgendwie zwei nutzer die Oberfläche gleichzeitig nutzen??
          Bin für tips dankbar.

          • Alexander Köplinger

            Hi!

            Du musst beim Abmelden die RDP-Sitzung wieder mit der lokalen Sitzung verbinden.
            Das geht über folgendes Kommando:
            %windir%System32tscon.exe 1 /dest:console

            Die CMD muss du aber mit „als Administrator ausführen“ starten, sonst hast du keine Berechtigung!

            lg Alex

          • Lego_Techniker

            Hi

            Danke. Genau das hab ich gebraucht.
            Ich hab das ganze noch um den start von MP erweitert und in eine cmd verpackt:

            %windir%System32tscon.exe 1 /dest:console
            Start /d „C:Program Files (x86)Team MediaPortalMediaPortal“ MediaPortal.exe

            jetzt funktioniert soweit alles. Nur die CPU könnte jetzt ein wenig mehr dampf haben.

            MFG Johannes

  • Dorfmeister

    Gehäuse (inkl. Netzteil): Fractal Design Array R2 für 155 Euro.
    Mainboard (inkl Atom D510): Supermicro X7SPA-HF für 173 Euro.
    Dazu noch 2GB (S0) RAM für 24 Euro.

    Ergebnis für 352 Euro ist eine 250x200x350mm kompakte Kiste mit Platz für 6×3,5″ und 1×2,5″. Das ITX-Board basiert auf Intels Brandon-Plattform, hat 6x SATA2 über einen ICH9R und bietet somit auch den RAID (0/1/5/10) den Vail ja braucht.

    • Dorfmeister

      Ergänzung: Wer auf IPMI 2.0 mit KVM-over-LAN Support verzichten kann, kann mit dem X7SPA-H nochmal 14 Euro sparen und hat dann für 328 Euro sein Vail-Kistchen. Für mich momentan bei Preis, Design und Platzbedarf unschlagbar!

  • Im

    Für WHS Vail/Aurora aka Windows 2008 R2 sind Intel Atoms m.E. gänzlich ungeeignet. Ein Atom ist im Prinzip ein alter Hut von Intel wieder aufgelegt, quasi ein Pentium 3 mit uralt NetBurst Technik und ebenso lahm. P3 waren immer schon sehr sparsam, Intel hat diese im Atom neu aufgelegt, „dünn“ gefertigt damit noch sparsame und ein paar neue Features wie z.B. amd64 angeflanscht. Das können die nur, damit Intel sagen kann, die Atoms sind 64-bit fähig, wer das aber probiert hat weiß was ich meine, das ist mal richtig schlecht. Ein Atom ist langsam in 64-bit noch langsamer, wobei 64-bit Maschine eher schneller werden als 32-bit’ter. Wenn man also einen WHS will und nicht ewig und drei Tage auf alles warten will, geht man darüber hinweg.

    Leistungsfähiger und ebenfalls sparsam sind MoBo’s mit AMD740G/760G Chipsatz einen K10 Athlon dazu z.B. X2 210e. Ich bin kein Fan de OnBoard Raids, aber besser als nichts, evtl. eher eine dedizierte Karte die das System noch weiter entlastet, aber das muß jeder selbst wissen, ob es einem die 6-8Watt wert sind. Mir war es das …

  • KFR

    ganz ehrlich ein RAID als Datensicherheit ist in meinen Augen sinnlos im Privatbereich. Was sicherst du mit einem RAID ab? HDD defekte mehr nicht! Du wirst dir bestimmt neue HDDs kaufen also hast du dann 4 oder 2 HDDs vom gleichen Hersteller die auch noch gleich alt sind. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch wenn eine Defekt ist kommen die andern sicher auch! Wenn dein RAID-Controller defekt ist kannst du mit den Daten auch nix mehr anfangen (jedenfalls war das so vor 2 Jahren). In meinen Augen hilft nur extern sichern. Entweder übers Internet oder halt per USB/eSATA.

    Zu den andern Sachen ist schon alles gesagt wurden mit nem Intel Atom kann man niemandem die Butter vom Brot klauen…

    Hab nen billiges Asrock Mainboard mit AMD 64bit irgendwas dazu noch 4GB RAM + 4HDDs alles zusammen in nen altes Gehäuse gebaut und in die Abstellkammer bugsiert. Was will ick mehr. Hat mich glaube ich schlappe 200Euro damals gekostet (3 HDDs, Netzteil und Gehäuse waren schon da).
    Gut bei mir läuft die Kiste nur zwischen 15uhr und 2Uhr aber ich brauch hin sonst die restliche Zeit nicht. Zur Not starte ich hin per Fernschaltung.

    greez KFR

    • Chris HH

      Ich gebe KFR recht, dadurch das man im privaten Bereich die meisten Daten nicht täglich 5-6 mal ändert, macht ein Raid wenig Sinn und ist viel zu Kostenintensiv. Sinnvoller finde ich die genannte Idee der Software Lösung. Ich selber verwende AllwaysSync und bin wirklich 100% zufrieden. Die Software spiegelt alle definierten Bereiche oder die ganze Festplatte nach dem ändern auf eine andere Ferstplatte. Vorteil ist, sollte das System mal abschmieren liegen die Daten 1 zu 1 vor und ich kann sie auf jedem anderen PC wieder herstellen.

      Jedoch muss ich dir in einem eigentlichen Grund wiedersprechen. Auch wenn ich die Festplatte in der selben Größe und Alter vom selben Hersteller habe heißt es noch lange nicht, dass die Festplatten zur exakt selben Zeit kaputt gehen werden. In der Firma verwenden wir ausschließlich Festplatten eines Herstellers und meistens auch in der selben Größe und es kommt immer mal wieder zu einem Schaden. Aber mal ehrlich im Privaten ist mir in 20 Jahren einmal eine Festplatte abgeraucht. Ist also nciht so das es ein tägliches, sondern eher ein ernstzunehmendes theoretisches Problem darstellt.

  • TheHille

    Es kommen von AMD mITX-Boards von Asus und Zotac mit 4-6 Sata-Ports und AMD-Neo X2 Prozessor. Der sollte von Vail unterstützt werden und ist schneller als ein Atom… nichts gegen Atom 😉

    „ZOTAC M880G-ITX WiFi“

  • fricki

    Wieso nicht das „alte“ System des Intel SS4200 verwenden und einen Dual Core Prozessor einbauen?

    Ich vermute mal dass das System performant genug ist für Vail und alles kann was man zuhause braucht.
    Gehäuse, Netzteil, Mobo usw. um ~ 170€, Prozessor in der Bucht um ~ 30€ und man günstig ein nettes System.

  • Chris HH

    Interessanter Beitrag! Ich glaube ich würde auch eher auf eine Software Backup Lösung setzen, die einmal am Tag die Daten von ausgewählten Ordnern auf eine zweite Festplatte spiegelt. Raid halte ich für den privaten Gebrauch viel zu kostenintensiv und ich persönlich brauche nicht alle Ordner zu spiegeln.

    Ich überlege schon seit monaten mir einen neuen Server zu bauen. Derzeit verwende ich einen alten P4 rechner der aber extrem Stromhungrig ist. Aus dem Server habe ich die gesammte Musiksammlung der Familie, Bilder und DVD Sammlung gespeichert. So kann jeder in der Familie (6 PC) inkl. 2 Wohnzimmer PC’s auf die Medien Daten zugreifen. Seit die Festplatten zu 2/3 voll sind kann man den Server zum schauen von DVD’S nicht mehr nutzen. Oft kommt es zu rucklern und ein Filmgenuss kommt so nicht auf.

    DIe Frage ist, sind diese Atom Prozessoren den Stark genug damit man davon Problem los DVD und vielleicht in Zukunft HD Filme streamen kann? Ich habe da so meine zweifel und würde eher einen stärkeren Prozessor verbauen. Der Preisunterschied zu stärkeren Prozessoren ist nicht wirklich groß und die 10 kw die man vielleicht mehr verbraucht wirken sich auch nicht wirklich kravierend auf den Geldbeutel aus. Ich bin mir derzeit noch unschlüssig und warte daher erstmal ab bis das neue System raus ist und sehe dann weiter was ich machen werde. Ich finde es sehr schade das Vail nur noch auf Raid basierd und sollte es so kommen werde ich Vail nicht mehr einsetzen sondern eher auf Windows 7 aufsetzen. Sehr schade da ich
    die Oberfläche und die automatische PC Sicherung sehr zu schätzen weiß aber Raid ist nicht praktikabel. Bei mir persönlich nehmen Musik und DVD Sammlung etwas 70-80% der Festplatten ein. Diese muss ich aber nicht Spiegeln da alles im Original auf CD im Keller vorliegt. Gesichert werden müssen nur die Bilder und die persönlichen Dokumente. Da brauch ich definitiv kein Raid was mich dazu zwingt auch die großen Datenmengen zu sichern.

    Der einzige Vorteil den ich Raid sehe ist, dass man alle Festplatten in einem Pool betreibt und man sich wie beim Homeserver keine gedanken um die einzelnen Festplatten machen muss. Aber ich habe in der Vergangenheit schon exterene Raid Lösungen versucht und hatte häufiger das Problem das es beim Spiegeln zu einem Fehler gekommen ist woraufhin ich das gesammte Raid neu aufsetzen musste.

    • Dorfmeister

      Du kannst auch unterschiedliche RAID Level setzen bzw. mit Non-RAID mischen. Zum Beispiel zwei Platten als RAID1 für wichtige Daten aufsetzen (bspw. 2×500 GB für je 30 EUR) und eine weitere Platte ohne RAID für unwichtigere Daten dazuhängen (bspw. eine 2TB, ab 80 EUR).

  • Oliver

    Wenn es ein Atom werden soll, schau dir dochmal die ITX Mainboards von Supermicro an.
    Die sind zwar teurer aber dafür wurden die auch speziell für kleine Fileserver entwickelt und haben die ICH9R von Intel verbaut.
    http://geizhals.at/deutschland/?cat=mb1ppga_ddr&xf=544_Supermicro

    Mein neuer WHS wird wahrscheinlich auf Sandy Bridge basieren. Bin mal auf die ersten Verbrauchstests der Serien CPUs gespannt. Mit dem Core i5 konnte man schon ein 20W PC bauen (ohne HDD).

  • Carsten

    Erwähnenswert ist aber auch das man bei einem HardwareRaid auch zwingend einen Monitoranschluss braucht, den die bisherigen Geräte (von Acer usw.) ja gar nicht haben.

  • Bonow

    Du könntest dir mal folgende Mainboard anschauen:
    http://www.alternate.de/html/categoryListing.html?navId=621&&tn=HARDWARE&l1=Mainboards&l2=Intel&l3=Onboard+CPU&
    hier sind die CPU´s schon integriert.

  • Sören

    Mal eine ganz dumme Anmerkung: Warum unbedingt auf VAIL wechseln? Bitte er so überragende Vorteile, die das Fehlen des Drive Extender Features wettmachen? Oder „muss“ man das einfach tun, um up-to-date zu sein? 😉

    ps. Dieser HP proliant microserver sieht ja echt schnuckelig aus.

  • Andy

    Guck dir doch mal das GigaByte GA-D525TUD inkl. Intel® Atom D525 an, das hat die von dir benötigten 4 SATA-Ports (allerdings nur auf 2 Ports die Möglichkeit ein RAID einzurichten).

  • Flothomi

    Ich hab mir auch einen Atom angeschafft, um evtl mal auf Vail umzusteigen. Als MB dient ein Gigabyte GA 510 UD mit Dualcore Atom und auch Raid, aber wenn ich jetzt auf Raid umsteigen soll, müßte ich einen Großteil der Hardware (Platten usw. rausschmeißen) Meine USB-Erweiterung kann auch ein Raid mit bis zu 4 IDE Platten, aber 2 Raid Systemen und die dadruch bedingten Plattenumbauten, Problem usw. geht mir zu sehr ins Geld.
    Sollte der neue WHS da nicht mitmachen, so stirbt auch mein WHS mit. Ganz einfach. Da gibt es billigere und sparsamere Geräte auf Linux.

  • TOM

    Hi, also ich benutze das hier http://www.supermicro.com/products/motherboard/ATOM/945/X7SLA.cfm?typ=H und einen SATA Extender (4 Stück extra) und fahre meinen Eigenbau mit 8 x 2TB SAMSUNG. Einechter Low Cost WHS mit ausreichender Performance. Tom

  • Revolvermann

    Es ist zwar kein Board für den Atom, aber in meinem WHS werkelt ein Intel S3210SHLC Entry Server Board mit einem E6300 (Dual Core mit 2,8 GHz). Ein Sechs-Port SATA-Controller, der auch RAID-Modi unterstützt, ist onboard, genauso wie zwei GBit-Netzwerkports und VGA. Habe noch den ASUS USB3.0 Controller dazugesteckt. Beim WHS1 nutze ich die RAID-Funktionen nicht (wozu auch), aber bei einem Umstieg auf Vail (den ich gerade sehr skeptisch sehe), würde ich den RAID-Controller bemühen…

  • dberk

    Hi. Könnte man nicht auch einen Bereich hier einrichten, in dem man die techn. Daten seines Homeserverschätzchens (z.B. Formularbasiert) eingibt? Gerade für Leute, die vielleicht auch einen WHS Marke Eigenbau planen (ok, ich gebe zu ich gehöre auch dazu 🙂 ) wäre das eine tolle Fundgrube! Es gibt hier ja schon eine Gallerie, aber leider ohne technische Daten. Ist nur so ne Idee, vielleicht findet Sie ja Anhänger. Gruß, friesenjung

  • Im

    Es ist schon richtig, wenn man mit einem HW-RAID nicht klar kommt, sollte man es nicht nutzen, das gilt aber für Redundanzlösungen egal welcher Art. Für alle gilt, nur ein Backup schützt vor Datenverlußt. Wenn man aber die richtige Lösung hat, tauscht man im laufenden Betrieb eine etwaig defekt Platte aus oder migriert online von RAID-Set zu RAID-Set. Wie bei allen IT Lösungen sollte man allerdings auch hier KnowHow aufbauen, Unwissenheit schützt vor Strafe bzw. Datenverlußt nicht …

  • JTRch

    Meiner Erfahrung nach sollte ein WHS min. ein Dualcore verbaut haben und zwar ein richtigen Dekstop CPU. Wenn mehrere Clients zugreifen oder man Filme streamen will, dann braucht das seine Power. Ich habe daher ein Core 2 Duo verbaut. Und das wegfallen von Drive Extender (dem Obermüll schlechthin) begrüsse ich sehr. Ich hoffe auch, Microsoft benutzt die HD für das OS nicht noch für Daten. Ich sehe vor meine Samsung SSD die vorher im Spiel PC steckte und nun durch ein bessere ersetzt wurde, als OS Platte für Vail zu verwenden. Ich hoffe zudem, dass Microsoft endlich einsieht, dass bestehende Festplatte samt Daten eingebunden werden können müssen. Das jetztige Konzept ist absolut blödsinnig. Als erstes werden bei mir eh OS und danach gleich Virenscanner installiert und erst dann kommen die Daten. Sollten die dann verseucht sein (war noch nie der Fall), dann hat der Virenscanner seine Chance. Ich will wieder mehr Kontrolle bei der nächsten WHS Version. Ich will wissen was das System mit den Daten macht. Der heutige WHS könnte ein Apple Produkt sein: Der User soll sich nicht um die Daten kümmern, weiss aber auch nicht was mit ihnen passiert. Als versierter User scheisst mich so ein Konzept an. Ich will die Kontrolle über die Daten, dahingehend muss das System offen und transparent sein.

  • D Agustoni

    Ich habe die Beta und den Refresh bereits ausprobiert. Anfänglich brauchte ich ein Via mimi ITX-Board mit einem 1000MHZ Prozessor. Dieser kam allerdings schon mit meinem Alten Homeserver kaum zurecht. Ich habe zusätzlich noch Drupal installiert. Ich bin danach auf ein Atom Board von Intel umgestieben (Atom 330). Für den alltäglichen Gebrauch und den Dauerbetrib bewährte sich diese Konfiguration unter Windows homeserver mehr als ein Jahr. Was mich aber immer ein wenig störte war, dass der Server durch die stromsparende Plattform Anfragen des IIS sehr langsam verarbeitete. Der Datendurchsatz und rechenintensive Internetseiten sind eher langsam. Durch den Umstig auf Vail war für mich klar, dass ein leistungsstärkerer Server nötig war.
    Wie beretis erwähnt bietet Vail die Ansicht „Medien“ mit allerlei sinnvollen Verbesserungen bezüglich Medienfunktionalität. Allerdings muss man bedenken, dass das Streaming, welches Microsoft über das silverligt-Plugin realisiert Serverseitig einige Anforderungen stellt.
    Ich finde es sehr sinnvoll Energie zu sparen, allerdings wurde ich nun von einigen meiner Benutzer darauf aufmerksam gemacht, dass der Server sehr langsam werkelt. Ich bin deshalb in den letzten Tagen auf eine Konfiguration mit einem Intel Core i7 umgestiegen. Das System befindet sich auf einer SSD. Somit habe ich erreicht, dass sich die Internetseite in durchaus vernünftiger Zeit aufbaut, auch wenn mehrere user gleichzeitig online sind. Besonders anzuraten ist es, genug Arbeitsspeicher zu verbauen . Ich benutze 8GB DDR3.
    Bezüglich Raid kann man geteilter Meinung sein. Ich war schon sehr froh, dass ich ein Raid für die wichtigsten Dateien auf zwei 2.5″ Platten installiert habe, denn in kleinen Gehäusen kann es für Festplatten im Dauerbetrieb unangenehm heiss werden. Resp. Standardfestplatten haben eine begrenzte Lebensdauer. Von der Datendublikation die Microsoft mitliefert bin ich nicht sehr begeistert.